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Pressemitteilungen 24.05.2005
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PRESSEINFORMATION Nr. 3
24. Mai 2005 |
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15 Athleten im WM-Aufgebot
Berlin (pps) Bei „Halbzeit“ der 117. Deutschen Meisterschaften in Berlin stehen 15 Namen auf der Nominierungsliste von DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann. Am Montag kamen zwei hinzu: Die Olympia-Fünfte Teresa Rohmann (SSG 81 Erlangen) erfüllte über 200 m Lagen die „harten“ Kriterien, schwamm als neue Meisterin die Norm, und „Oldie“ Mark Warnecke (SG Essen) wurde als Meister über 100 m Brust für die gesetzte 4x100 m Lagenstaffel berufen.
Der 35-jährige Warnecke wird wahrscheinlich gemeinsam mit dem Briten Mark Foster (ebenfalls Jahrgang 1970) der älteste Weltklasseschwimmer überhaupt bei der WM in Montreal (17. bis 31. Juli) sein. Warnecke gab 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul sein internationales Debut für den DSV.
Schon fast 7500 Zuschauer
Berlin (pps) Gunnar Kiupel, Chef-Organisator der 117. Deutschen Meisterschaften, war bei „Halbzeit“ der Titelkämpfe sichtlich zufrieden. Rund 7400 Besucher füllten die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee an den ersten drei Tagen. Halle II war an allen Tagen mit jeweils 300 Besuchern restlos ausverkauft. Zum Auftakt am Samstag kamen 2400 Zuschauer in beide Hallen, am Sonntag 2700 und am Montag 2300.
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PRESSEINFORMATION Nr. 2
24. Mai 2005 |
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Annika Liebs - Freistil-Erfolg als „angenehmer Nebeneffekt“
Berlin (pps) Völlig überraschend gewann Annika Liebs (SV Würzburg 05) bei den 117. Deutschen Meisterschaften in Berlin die 200 m Rücken. Mit 2:12,18 Minuten blieb sie zudem unter der vom DSV geforderten Norm für die Weltmeisterschaften in Montreal (17. bis 31. Juli). Bereits über 100 m Freistil (55,82) hatte sich die gebürtige Karlsruherin als Vierte für einen Staffel-Platz in Kanada empfohlen und das begehrte Ticket gelöst. „Dabei sind die Freistilstrecken eher ein angenehmer Nebeneffekt“, sagt die 26 Jahre alten Lehramts-Studentin (Grundschule). Ihre eigentliche Konzentration gilt den 200 m Rücken.
Nach den beiden zweiten Plätzen über diese Distanz auf der Kurzbahn (2003 und 2004) und einer Teilnahme an den jeweiligen Kurzbahn-Europameisterschaften konnte Annika Liebs nicht nur ihren ersten DM-Titel notieren, sondern sich auch erstmals für den Jahres-Höhepunkt im Schwimmen qualifizieren. Trotz des Erfolges denkt sie noch nicht an Peking 2008. „Ich habe keinen Vierjahres-Plan, sondern entscheide mich von Jahr zu Jahr“, meinte die Lebensgefährtin von Zehn-Kilometer-Weltmeister Thomas Lurz.
Er war auch der Grund für den Wechsel 2001 nach Mainfranken, nachdem Annika Liebs bis dahin für die SG Frankfurt/Main an den Start ging. „Dort lief es nicht richtig, und ich wollte eigentlich mit dem Schwimmsport aufhören“, erzählt sie. In Würzburg habe sie wieder Spaß gefunden. „Es passt einfach alles zusammen.“ Dem Finale über 200 m Freistil sieht die Vorlaufschnellste (2:01,63) mit gemischten Gefühlen entgegen: „Ich habe in den vergangenen Tagen schlecht geschlafen…“
Meeuw vor viertem Titel – auf einer Stufe mit van Almsick und Groß
Berlin (pps) Mit einem Sieg im Finale über 200 m Rücken am Dienstagnachmittag könnte Helge Meeuw (SC Wiesbaden) bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin seinen vierten Einzel-Titel gewinnen. Der 20-jährige Bundeswehr-Angehörige würde dann mit Schwimm-Größen wie Michael Groß (1984 und 1985 jeweils Gold über 200 und 400 m Freistil sowie 100 und 200 m Schmetterling) und Franziska van Almsick (1993 Gold über 50, 100, 200 Freistil und 100 m Schmetterling) gleichziehen. Fünf Einzel-Titel bei einer Deutschen Meisterschaft auf der Langbahn hat bisher noch nie ein Schwimmer gewonnen. Meeuw triumphierte bei den aktuellen nationalen Titelkämpfen bereits über 100 und 200 m Schmetterling sowie 100 m Rücken (zusammen mit Marco di Carli).
Den ersten Vierfach-Erfolg in der Geschichte des Deutschen Schwimm-Verbandes schaffte der Berliner Werner Plath 1941 in Wien (100, 200, 400 und 1500 m Freistil). Die letzten liegen vier Jahre zurück: 2001 in Braunschweig gewannen Sandra Völker (50, 100 m Freistil und 50, 100 m Rücken) und Annika Mehlhorn (100, 200 m Schmetterling und 200, 400 m Lagen) jeweils vier DM-Titel. Mit der Kölnerin Petra Zindler (1985 200 m Freistil, 200 m Schmetterling, 200/400 m Lagen) stehen bislang insgesamt sechs Vierfach-Sieger bei einer Meisterschaft in den Annalen des DSV.
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PRESSEINFORMATION Nr.1
24. Mai 2005 |
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Teresa Rohmann: „Konzentration auf Schwimmen“
Berlin (pps) Kurzbahn-Europameisterin Teresa Rohmann (SSG Erlangen) will nach ihrem Schulabschluss in den kommenden Wochen ihr Hauptaugemerk auf den Sport richten. „Es kann sein, dass ich bei Siemens eine Ausbildung beginne, entschieden ist aber noch nichts. Ich werde mich aber auf alle Fälle mehr aufs Schwimmen konzentrieren“, erklärte die gebürtige Nürnbergerin, die mit ihrem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften über 200 m Lagen (2:13,40) ihr WM-Ticket für Montreal (17. bis 31. Juli) lösen konnte. In Berlin war es nach dem Erfolg über 400 m Lagen (4:44,62) zum Auftakt der Titelkämpfe bereits der zweite Sieg. „Sie wird bei der WM über diese Strecke ebenfalls starten“, erklärte DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann (Kassel).
Für die Zukunft sieht er bei Teresa Rohmann durchaus noch Potenzial über die längere Lagenstrecke, nachdem sie bei Olympia in Athen über die 200-m-Strecke bereits Rang fünf belegt und bei der Kurzbahn-EM im Dezember in Wien gar den Titel geholt hatte. „In der Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften hatte ich eine Schleimbeutel-Entzündung im linken Oberarm. Dadurch hatte ich über 400 m Lagen auch noch etwas Trainingsrückstand.“ Für Olympia 2008 traut Ralf Beckmann dem Schützling von Trainer Roland Böller auch einen Platz im DSV-Quartett über 4x200 m Freistil zu.
Beckmann: „Respekt vor Mark Warnecke“
Berlin (pps) Zu den Überraschungen des dritten Wettkampftages bei den 117. Deutschen Meisterschaften in Berlin zählt für Ralf Beckmann (Kassel) der Sieg von Mark Warnecke (SG Essen) über 100 m Brust in 1:01,71 Minuten. Der 35 Jahre alte Assistenz-Arzt war so schnell wie seit seinem Bronze-Rennen bei den Olympischen Spielen vor neun Jahren 1996 in Atlanta (1:01,33) nicht mehr. „Er wird sich diebisch freuen. Mark hatte einen Riesenspaß, der Konkurrenz davon zu schwimmen“, zollte der DSV-Sportdirektor dem Sprintspezialisten höchsten Respekt und nominierte ihn sofort für die 4x100-m-Lagenstaffel bei den Weltmeisterschaften in Montreal (17. bis 31. Juli). Für Mark Warnecke war es der insgesamt 27. nationale Titel. Über die 100-m-Strecke hatte er allerdings zuletzt im Jahre 2000 triumphiert. Für Warneckes Parade-Strecke, die 50 m Brust, scheint jetzt ein Angriff auf seinen eigenen deutschen Rekord (27,59/2001) nicht ausgeschlossen.
Erkrankung bringt Samulski um DM- und WM-Chancen
Berlin (pps) Daniela Samulski (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen) wurde für die Deutschen Meisterschaften in Berlin gleich auf vier Strecken (100/200 m Freistil, 50/100 m Schmetterling) aussichtsreich gehandelt. Auf den beiden Freistilstrecken musste sie bereits passen. Über 100 m wurde sie in 56,59 Minuten nur Neunte – über 200 m trat sie am Dienstag erst gar nicht an. Trainer Henning Lambertz: „Sie war ja schon in so toller Form, schwamm die 100 m Freistil im Vorfeld der DM in 56,02, die 200 m Freistil in 2:00,70. Und jetzt dieser grippale Infekt. Ihr Kopf ist total zu. Deshalb haben wir entschieden, die 200 m Freistil zu streichen. Vielleicht erhöhen sich ihre Erfolgsaussichten durch den Ruhetag für die beiden verbleibenden Schmetterlingsstrecken.“
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