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Pressemitteilungen 25.05.2005
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PRESSEINFORMATION Nr.4
25. Mai 2005 |
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KORREKTUR ZUR PRESSEINFORMATION Nr. 2 VOM 24. MAI 2005
WEGEN ERGÄNZUNG URSEL BRUNNER
Meeuw vor viertem Titel – auf einer Stufe mit van Almsick und Groß
Berlin (pps) Mit einem Sieg im Finale über 200 m Rücken am Dienstagnachmittag könnte Helge Meeuw (SC Wiesbaden) bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin seinen vierten Einzel-Titel gewinnen. Der 20-jährige Bundeswehr-Angehörige würde dann mit Schwimm-Größen wie Michael Groß (1984 und 1985 jeweils Gold über 200 und 400 m Freistil sowie 100 und 200 m Schmetterling) und Franziska van Almsick (1993 Gold über 50, 100, 200 Freistil und 100 m Schmetterling) gleichziehen. Fünf Einzel-Titel bei einer Deutschen Meisterschaft auf der Langbahn hat bisher noch nie ein Schwimmer gewonnen. Meeuw triumphierte bei den aktuellen nationalen Titelkämpfen bereits über 100 und 200 m Schmetterling sowie 100 m Rücken (zusammen mit Marco di Carli).
Den ersten Vierfach-Erfolg in der Geschichte des Deutschen Schwimm-Verbandes schaffte der Berliner Werner Plath 1941 in Wien (100, 200, 400 und 1500 m Freistil). Die letzten liegen vier Jahre zurück: 2001 in Braunschweig gewannen Sandra Völker (50, 100 m Freistil und 50, 100 m Rücken) und Annika Mehlhorn (100, 200 m Schmetterling und 200, 400 m Lagen) jeweils vier DM-Titel. Mit Heidelbergerin Ursel Brunner (1962 100 und 400 m Freistil, 100 m Schmetterling und 400 m Lagen) sowie der Kölnerin Petra Zindler (1985 200 m Freistil, 200 m Schmetterling, 200/400 m Lagen) stehen bislang insgesamt sieben Vierfach-Sieger bei einer Meisterschaft in den Annalen des DSV.
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PRESSEINFORMATION Nr. 3
25. Mai 2005 |
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Mark Warnecke: Mr. 50 m Brust
Berlin (pps) Seit 1990 – zwischen 1992 und 1998 gehörten die 50 m Brust nicht zum DM-Programm – beherrscht der Essener Mark Warnecke den Brustsprint auf nationaler Ebene nach Belieben. Acht Titel in Folge auf der Langbahn sprechen für sich. Acht Titel für vier Vereine: 1991, 1999 und 2000 für die SG Essen, 2003 und 2004 für den SV Cannstatt, 1990 für die SG Hansa Dortmund und 2002 für den SV Schwäbisch Gmünd. 2001 sicherte sich der 35-jährige Arzt den Titel „vereinslos“ als Starter für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV).
Auch international sammelte der Olympia-Dritte von 1996 über 100 m Brust bereits sieben Titel auf der 50-m-Distanz: 2000 gewann Warnecke Gold bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Athen, 1994, 1998, 1999 und 2000 siegte er jeweils bei den kontinentalen Titelkämpfen auf der Kurzbahn, 1999 und 2000 war er Europameister auf der Langbahn. Insgesamt gewann der viermalige Olympia-Teilnehmer bereits elf Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften (Kurz- und Langbahn) über 50 m Brust.
Poewe: „Habe nicht mit WM-Teilnahme gerechnet“
Berlin (pps) Kurzbahn-Europameisterin Sarah Poewe (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dor-magen) belegte in den Vorläufen über 50 m Brust in 33,47 Sekunden (pers. Bestzeit 31,50) lediglich Platz elf. Die 22-jährige gebürtige Südafrikanerin, Olympia-Fünfte in Athen über 100 m Brust, war für diese Saison allerdings ohnehin nicht für sportliche Bestleistungen „geeicht“. „Augenblicklich hat mein Studium in den USA Vorrang. Ich habe eigentlich auch gar nicht mit einer Qualifikation für die WM in Montreal gerechnet.“ Sarah Poewe studiert in Athens/Geor-gia Sport-Kommunikationswissenschaften. Durch Platz zwei über 100 m Brust bietet sich ihr im Hinblick auf die Lagenstaffel unter Umständen doch noch ein „Hintertürchen“ für die WM-Teilnahme. „Wenn ich nominiert werde, würde ich mich natürlich in den verbleibenden neun Wochen voll auf die WM in Montreal konzentrieren und vorbereiten.“
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PRESSEINFORMATION Nr. 2
25. Mai 2005 |
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Lendjel - Überraschungsmeister mit ungarischem Blut
Berlin (pps) Zu den größten Überraschungen seit Jahren bei Deutschen Schwimm-Meisterschaften zählte der Sieg von Dominique Lendjel vom VfL Sindelfingen. Drei Tage nach seinem 20. Geburtstag holte sich der Schüler über 200 m Lagen in 2:02,61 Minuten den Titel. „Nach meinem zweiten Platz über 400 m Lagen am Sonntag hatte ich meine eigene Hochrechnung angestellt und schon damit gerechnet, dass ich in etwa diese Zeit schwimmen kann. Unter die ersten Fünf, mehr aber nicht“, lautete seine Prognose.
Trainer Peter Dlucik hatte zwar schon vor Wochen darauf hingewiesen, dass sein Schützling zu beachten sei, aber mit einer Meisterschaft hatte auch er nicht gerechnet. Noch am Mittwochabend musste Dlucik unters Messer und wurde von Dominique Lendjel um seine Haarpracht gebracht. „Wenn Du Deutscher Meister wirst, darfst Du mir eine Glatze schneiden“, hatte der Coach angekündigt, aber im Grunde nicht damit gerechnet. Allerdings wurden die Haare von Peter Dlucik nicht vollständig geschert, ein paar Millimeter blieben noch stehen. Selbst DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann (Kassel) gestand, dass er den Sindelfinger nicht auf seiner Rechnung hatte. Die DSV-Norm für die Weltmeisterschaften in Montreal (17. bis 31. Juli) von 2:01,06 (gleichzeitig Deutscher Rekord) hatte Lendjel jedoch verfehlt.
Seit acht Jahren trainiert Dominique Lendjel in Sindelfingen. „Da begann Schwimmen langsam Spaß zu machen“, erzählt Lendjel. In seiner Kindheit wurde er wegen Rückenschmerzen vom Arzt zum Schwimmen geschickt. Zunächst fand er aber keinen rechten Gefallen am „kalten Wasser.“ Dabei ist der gebürtige Böblinger erblich vorbelastet. Seine Mutter war selbst einmal ungarische Jugend-Meisterin. Da auch der Vater aus Ungarn stammt, könnte Dominique Lendjel auch für Ungarn international an den Start gehen.
In Zukunft würde er gerne in den USA Sport und Sprachen studieren. Zunächst stehen ab der kommenden Woche Prüfungen zur Fachhochschulreife auf seinem Terminkalender. Dann wartet in Warendorf die Sportkompanie der Bundeswehr auf den neuen Deutschen 200-m-Lagen-Meister.
In Sindelfingen reiht sich Dominique Lendjel in eine Reihe relativ unbekannter deutscher Meister ein: 1998 siegte in Hamburg der USA-Student Michael Kiedel über 200 und 400 m Freistil, 2003 (wiederum in Hamburg) gewann Reiner Schneider über 100 m Brust.
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PRESSEINFORMATION Nr.1
25. Mai 2005 |
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Vier Strecken bei WM auf keinen Fall besetzt
Berlin (pps) Der DSV wird bei der WM in Montreal auf jeden Fall in vier Einzel-Strecken nicht vertreten sein: über 200 m Brust, 200 m Rücken, 200 und 400 m Lagen der Männer. Das ist der Stand von Cheftrainer Ralf Beckmann nach dem vierten Wettkampf-Tag bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin.
Zu den bislang 15 nominierten Schwimmer/innen ist am Dienstag laut Beckmann lediglich die 100-m-Brust-Meisterin Vipa Bernhardt (SG Frankfurt/Main) für die 4x100 m Lagenstaffel dazu gekommen. Beckmann verhehlte nicht, dass der vierte Wettkampf-Tag von „kleinen Enttäuschungen“ geprägt war. „Da fehlte prickelnder Sekt, das war heute eher stilles Mineralwasser.“
Schreiber verzichtet nach Infekt auf 200 m Freistil
Berlin (pps) Der Hannoveraner Jens Schreiber hat auf einen Start über 200 m Freistil bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin am Mittwochvormittag verzichtet. Der Kurzbahn-EM-Dritte von Wien (100 m Freistil) und vierfache Deutsche Meister 2004 (Kurz- und Langbahn) leidet seit über zwei Wochen an einem Infekt und blieb bereits über 100 m Freistil als Vierter in 49,87 Sekunden hinter seinen Möglichkeiten zurück. Sein Ticket für die WM in Montreal hat der gebürtige Oldenburger allerdings für die 4x100-m-Freistilstaffel bereits gelöst.
Ebenfalls auf einen Start über 200 m Freistil verzichtet hat der zweifache Deutsche Meister (400 und 1500 m Freistil) von Berlin, Christian Hein (SG EWR Rheinhessen). Der 22-Jährige konzentriert sich voll und ganz auf die 800 m Freistil am Donnerstag, um das Ticket für Montreal doch noch zu lösen. Über 400 und 1500 m Freistil blieb Hein jeweils über der WM-Norm.
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