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Pressemitteilungen 26.05.2005
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PRESSEINFORMATION Nr. 7
26. Mai 2005 |
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Das WM-Team des DSV für Montreal (17. bis 31. Juli):
Männer (15):
Paul Biedermann, 18 Jahre, SV Halle/Saale
Marco di Carli, 20 Jahre, SV Sigiltra Sögel
Lars Conrad, 28 Jahre, Wfr. 98 Hannover
Steffen Driesen, 23 Jahre, SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen
Christian Hein, 22 Jahre, SG EWR Rheinhessen
Stefan Herbst, 27 Jahre, SSV Leutzsch
Leif-Marten Krüger, 22 Jahre, SC Magdeburg
Jens Kruppa, 28 Jahre, SC Riesa
Helge Meeuw, 20 Jahre, SC Wiesbaden
Thomas Rupprath, 28 Jahre, Wfr. 98 Hannover
Jens Schreiber, 22 Jahre, Wfr. 98 Hannover
Benjamin Starke, 18 Jahre, PSV Cottbus
Stev Theloke, 27 Jahre, Schwimmteam Chemnitz
Mark Warnecke, 35 Jahre, SG Essen
Oliver Wenzel, 24 Jahr,e SG Neukölln
Frauen (16):
Stephanie Backhaus, 18 Jahre, SG Neukölln
Vipa Bernhardt, 22 Jahre, SG Frankfurt/Main
Antje Buschschulte, 26 Jahre, SC Magdeburg
Petra Dallmann, 26 Jahre, SV Nikar Heidelberg
Sophie Dietrich, 16 Jahre, Aqua Berlin
Meike Freitag, 26 Jahre, SG Frankfurt/Main
Daniela Götz, 17 Jahre, SSG 81 Erlangen
Jana Henke, 31 Jahre, OSC Potsdam
Annika Liebs, 25 Jahre, SV Würzburg 05
Annika Mehlhorn, 21 Jahre, SG ACT/Baunatal
Janine Pietsch, 22 Jahre, SC Delphin Ingolstadt
Sarah Poewe, 22 Jahre, SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen
Anne Poleska, 25 Jahre, SG Essen
Teresa Rohmann, 17 Jahre, SSG 81 Erlangen
Daniela Samulski, 20 Jahre, SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen
Janne Schäfer, 24 Jahre, TV Jahn Wolfsburg
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PRESSEINFORMATION Nr. 6
26. Mai 2005 |
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WM-Team auf 26 Aktive aufgestockt
Berlin (pps) In Abstimmung mit dem Trainerrat hat DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann vor dem letzten Final-Abschnitt der Deutschen Meisterschaften fünf weitere Kandidaten für die WM in Montreal (17. bis 31. Juli) nominiert, die nicht die „harten“ Kriterien erfüllt hatten: die frühere Europameisterin Jana Henke, die Olympia-Dritte Anne Poleska, die Olympia-Fünfte Sarah Poewe (zur Absicherung der Lagenstaffel) sowie die beiden Neulinge Sophie Dietrich (Jahrgang 1989) und Stephanie Backhaus (1987), beide für die 4x200 m Freistilstaffel. Neulinge in der A-Nationalmannschaft sind auch Junioren-Europameister Paul Biedermann und Benjamin Starke. Weitere WM-Fahrer will Beckmann unmittelbar nach der letzten Entscheidung in Berlin nennen. Sophie Dietrich, DM-Vierte über 200 m Freistil, wird unmittelbar vor der WM auch die Junioren-EM in Budapest (14. bis 17. Juli) bestreiten.
Die bisher 26 feststehenden Schwimmer/innen für die WM in Montreal:
Männer (11): Paul Biedermann (SV Halle/Saale), Marco di Carli (SV Sigiltra Sögel), Helge Meeuw (SC Wiesbaden), Thomas Rupprath (Wfr. 98 Hannover), Leif-Marten Krüger (SC Magdeburg), Stefan Herbst (SSV Leutzsch), Jens Schreiber, Lars Conrad (beide Wfr. 98 Hannover), Benjamin Starke (PSV Cottbus), Mark Warnecke (SG Essen), Oliver Wenzel (SG Neukölln).
Frauen (15): Daniela Götz, Teresa Rohmann (beide SSG 81 Erlangen), Antje Buschschulte (SC Magdeburg), Annika Mehlhorn (SG ACT/Baunatal), Petra Dallmann (SV Nikar Heidelberg), Annika Liebs (SV Würzburg 05), Vipa Bernhardt, Meike Freitag (beide SG Frankfurt/Main), Janine Pietsch (SC Delphin Ingolstadt), Janne Schäfer (TV Jahn Wolfsburg), Jana Henke (OSC Potsdam), Anne Poleska (SG Essen), Sarah Poewe (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen), Sophie Dietrich (Aqua Berlin), Stephanie Backhaus (SG Neukölln).
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PRESSEINFORMATION Nr. 5
26. Mai 2005 |
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Fünf Weltrekorde in DSV-Besitz
Berlin (pps) Trotz des Weltrekords von Janine Pietsch (SC Delphin Ingolstadt) über 50 m Rücken in 28,19 Sekunden bei den 117. Deutschen Meisterschaften in Berlin ändert sich nichts an der Weltrekord-Bilanz für den DSV. Auf der 50-m-Bahn wird die globale Marke von drei deutschen Athleten gehalten: Seit dem 3. August 2002 steht der Weltrekord über 200 m Freistil der Frauen von Franziska van Almsick (SG Neukölln) bei 1:56,64. Minuten, die damit in Berlin Europameisterin über diese Strecke wurde.
Bei seinem Sieg bei den Weltmeisterschaften in Barcelona schwamm Thomas Rupprath (damals noch für die SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen) am 27. Juli 2003 mit 24,80 einen Weltrekord über 50 m Rücken. Am 25. Mai 2005 gesellte sich Janine Pietsch mit ihrem Rekord dazu, der aber auch schon vorher durch Sandra Völker (noch für die SG Hamburg) im Besitz des DSV war. Völker schwamm bei der DM 2000 in Berlin im Vorlauf 28,25 Sekunden.
Auf der 25-m-Bahn ist Thomas Rupprath (Wfr. 98 Hannover) der einzige DSV-Vertreter, der im Besitz eines Einzel-Weltrekordes ist. Seine derzeitige Bestmarke steht seit dem 10. Dezember 2004 bei 23,27 Sekunden, als er in Wien Kurzbahn-Europameister über 50 m Rücken wurde. Sein Deutscher Rekord ist mit 23,23 Sekunden (aufgestellt am 30. November 2002 in Goslar) aber immer noch einen Tick besser, wurde aber vom Weltschwimm-Verband Fina wegen fehlender Unterlagen nicht anerkannt. Ebenfalls im DSV-Besitz ist die Weltbestzeit über 4x50 m Lagen der Männer mit 1:34,46 Minuten, am 11. Dezember 2003 bei der Kurzbahn-EM in Dublin aufgestellt.
Dazu kommt noch ein weiteres Dutzend Europarekorde durch DSV-Aktive: fünf auf der 50-m- und sieben auf der 25-m-Bahn. Der älteste Europarekord wird von der Magdeburgerin Anke Möhring seit dem 22. August 1987 (aufgestellt in Straßburg) mit 8:19,53 Minuten über 800 m Freistil auf der Langbahn gehalten.
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PRESSEINFORMATION Nr. 4
26. Mai 2005 |
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Weltrekord nach vielen Krankheitsbildern
Janine Pietsch: „Bei WM werden die Karten neu gemischt“
Berlin (pps) Mit ziemlich bangen Blicken schaute Janine Pietsch (SC Delphin Ingolstadt) nach dem Anschlag zur Anzeigetafel. „Das war schrecklich.“ Es dauerte über fünf Minuten, bis das Resultat offiziell feststand. Im Finale der 50 m Rücken hatte für kurze Zeit die Elek-tronik ihren Dienst verweigert. „Ich wusste, dass ich schnell war, aber mit Weltrekord hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.“ Janine Pietsch nahm die Glückwünsche für ihren überraschenden Weltrekord in 28,19 Sekunden entgegen. Damit hatte sie die fast fünf Jahre alte Marke von Sandra Völker (28,25) knapp unterboten. Zu den ersten Gratulanten gehörte Freundin Franziska van Almsick. „Sie hat damit eine überzeugende Visiten-Karte abgegeben“, lobte DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann (Kassel) die neue Weltrekordhalterin.
Dabei war der erste Weltrekord für die 22 Jahre alte Kauffrau für Büro-Kommunikation alles andere als selbstverständlich beim Gewinn ihres 14. Deutschen Meister-Titels. In den entscheidenden Momenten bei Olympia in Athen war sie krank, weinte bittere Tränen. Und im vergangenen Winter zwickte es am ganzen Körper: Bandscheibe, Schulterverletzung, ständige Nebenhöhleninfekte. Mit der Folge, dass sie zwangsläufig immer wieder Trainingspausen einlegen musste.
„Ich hatte die WM-Qualifikation innerlich schon abgehakt“, gestand die 1,88 Meter große gebürtige Berlinerin, die sich nach den Weltmeisterschaften in Montreal (17. bis 31. Juli) nochmals einer Nasen-Operation unterziehen will.
Für die Deutschen Meisterschaften in Berlin war sie zum erstenmal in ihrer Karriere gezwungen, mit nur geringem Trainingseinsatz in einen Wettkampf zu steigen. „Ich muss in Zukunft vor wichtigen Rennen viel weniger trainieren, um in Form zu kommen“, zog sie bereits vor den Titelkämpfen ihre Konsequenzen. Allerdings bedurfte dies einiger Diskussionen, bis ihr Trainer und Vater Steffen Pietsch dies akzeptierte. Der Haussegen hing deswegen aber nicht schief.
Für die WM sieht sich Janine Pietsch jetzt allerdings nicht als Favoritin. „Ein Titel bei der WM ist noch in weiter Ferne. Das ist ein völlig anderes Rennen unter ganz anderen Bedingungen. Da werden die Karten neu gemischt.“ Zehn Medaillen seit 2001 bei Kurzbahn-Europameister-schaften kann sie immerhin schon vorweisen.
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PRESSEINFORMATION Nr. 3
26. Mai 2005 |
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21 Athleten sicher bei WM
Beckmann: „Goldmedaille für OK-Team“
Berlin (pps) 21 Athleten haben laut DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann ihr Ticket für die Weltmeisterschaften in Montreal (17. bis 31. Juli) bereits vor dem letzten Wettkampf-Tag bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin sicher. „Fünf stehen noch in der Diskussion,“ so Beckmann am Mittwochabend. Und weitere haben zum Abschluss ihre Chance.
In einer ersten Bilanz der 117. Deutschen Meisterschaften meinte Beckmann: „Mir ist nicht bange für unsere Reise nach Peking 2008. Die WM in diesem Jahr in Montreal ist ein erster Schritt dahin. Für Montreal sehe ich eine sehr homogene Mannschaft. Wir haben allerdings auch Schwachstellen. Dafür müssen wir noch Hausaufgaben machen. Unser neuer Meisterschafts-Modus ist weltweit einmalig. Wir haben hier in Berlin ideale Rahmen-Bedingungen. Es war ein gewagtes Unternehmen, aber organisatorisch und konzeptionell alles beinahe schon perfekt. Das OK-Team um Gunnar Kuipel hat eine Goldmedaille verdient.“
Die bisher 21 feststehenden Schwimmer/innen für die WM in Montreal:
Männer: Paul Biedermann (SV Halle/Saale), Marco di Carli (SV Sigiltra Sögel), Helge Meeuw (SC Wiesbaden), Thomas Rupprath (Wfr. 98 Hannover), Leif-Marten Krüger (SC Magdeburg), Stefan Herbst (SSV Leutzsch), Jens Schreiber, Lars Conrad (beide Wfr. 98 Hannover), Benjamin Starke (PSV Cottbus), Mark Warnecke (SG Essen), Oliver Wenzel (SG Neukölln).
Frauen: Daniela Götz, Teresa Rohmann (beide SSG 81 Erlangen), Antje Buschschulte (SC Magdeburg), Annika Mehlhorn (SG ACT/Baunatal), Petra Dallmann (SV Nikar Heidelberg), Annika Liebs (SV Würzburg 05), Vipa Bernhardt, Meike Freitag (beide SG Frankfurt/Main), Janine Pietsch (SC Delphin Ingolstadt), Janne Schäfer (TV Jahn Wolfsburg).
Rund 13.500 Zuschauer bei Schwimm-DM
Berlin (pps) Rund 13.500 Schwimmsportfreunde besuchten an den sechs Wettkampf-Tagen die 117. Deutschen Schwimm-Meisterschaften in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee. Dabei wurde an den ersten vier Tagen in beiden 50-m-Becken der Halle geschwommen. Um das zweite Becken wurden Tribünen für 300 Aktive und 300 Zuschauer aufgebaut. Die Zuschauer-Tribüne war an allen vier Tagen restlos ausverkauft. Organisations-Team und DSV werten den Besuch als äußerst erfreulich.
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PRESSEINFORMATION Nr. 2
26. Mai 2005 |
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Rupprath widerlegt alle Spekulationen mit Rekord
Berlin (pps) Nach zwei Rennen ohne Titel konnte der Hannoveraner Thomas Rupprath am vorletzten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin endlich aufatmen. Der 28-jährige Weltmeister und Weltrekordler über 50 m Rücken sicherte sich über 50 m Schmetterling seinen insgesamt 57 nationalen Titel (Lang- und Kurzbahn) und verbesserte dabei seinen eigenen Deutschen Rekord aus dem Jahr 2003 üm 16 Hundertstelsekunden auf 23,59 Sekunden.
Rupprath widerlegte mit seinem Sieg auch alle Spekulationen über eine „Formschwäche“ oder eine anstehende „Wachablösung“. „Eigentlich lief es hier in Berlin von Anfang an gut. Ausgenommen das Finale über 100 m Schmetterling. Das war taktisch einfach schlecht geschwommen. Über 100 m Rücken fehlten mir bei persönlicher Bestzeit vier Hundertstelsekunden zu Gold. Das war einfach Pech. Und die 50 m Schmetterling heute haben gezeigt, dass ich es noch kann.“
Thomas Rupprath, der seine Rekordzeiten und persönliche Bestzeiten in der neuen Trainingsgruppe in Hannover begründet sieht, will von einem Weltrekord über 50 m Rücken am Schlusstag der DM aber noch nicht reden: „Das hängt vom Start ab. Laufen die ersten 50 m gut, ist eine Zeit unter 25 Sekunden drin.“ Und falls nicht – Zeit für neue Rekorde hat der gebürtige Neusser noch genug. „Bis 2008 bleibe ich Hannover treu.“
Warnecke: „Physiologie auf Weltrekord ausgelegt“
Berlin (pps) „Meine Physiologie ist derzeit auf 26,80 Sekunden und damit auf Weltrekord ausgelegt“, erklärte der Essener Mark Warnecke nach seinem Sieg über 50 m Brust mit neuem Deutschen Rekord von 27,44 Sekunden. Deutscher Rekord in einem Rennen, das zu Beginn von Fehlern gespickt war. „Mir ist die Badekappe über die Chlorbrille gerutscht, und die ist dann umgeklappt und voll Wasser gelaufen. Danach ist mir schwimmerisch aber ein gutes Rennen gelungen.“ Der Weltrekord von Oleg Lisogor (27,18), aufgestellt bei den Europameisterschaften 2002 in Berlin, wäre demnach in greifbarer Nähe gewesen. Warnecke: „Mein Ziel war schon, an den Weltrekord heranzuschwimmen.“ Das kann er nun bei den Weltmeisterschaften in Montreal (17. bis 31. Juli) nachholen. „In der Regel bin ich dann beim Großereignis schneller als bei der DM.“
Für Warnecke, der Training und Ernährung umgestellt und 14 Kilogramm abgespeckt hat, „verzeiht ein 50-m-Rennen im Gegensatz zur 100-m-Strecke keine Fehler“. Und mit einem fehlerfreien Rennen ist der Olympia-Dritte von Atlanta 1996 bei den Welt-Titelkämpfen ein ganz heißer Kandidat auf die Goldmedaille und auf einen möglichen neuen Weltrekord. Wenn ihn seine Physiologie nicht täuscht, könnte Warnecke sogar als erster Brustsprinter die 27-Sekunden-Schallmauer knacken – zehn Jahre nachdem der Arzt bei den Deutschen Meisterschaften in Warendorf in 27,82 Sekunden als erster Brutschwimmer über 50 m unter 28 Sekunden geblieben war.
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PRESSEINFORMATION Nr.1
26. Mai 2005 |
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DSV-Präsidentin Dr. Christa Thiel:
„Kein unnötiger Erwartungsdruck auf jungen Athleten“
Berlin (pps) DSV-Präsidentin Dr. Christa Thiel (Wiesbaden) zog aus Verbandssicht eine grundsätzlich positive Bilanz der 117. Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin. Die Präsidentin, die aus beruflichen Gründen nur den ersten beiden Wettkampf-Tagen beiwohnen konnte, freute sich, dass der Nachwuchs dem DSV eine „Langzeit-Perspektive mit dem Visier auf Peking“ einräume, die Chance nach dem Rücktritt etlicher Größen genutzt habe und eine gewisse „Wachablösung“ unverkennbar sei. „In einer nach-olympischen Saison ist das aber fast normal. Derartige Entwicklungen lassen sich ja auch international in anderen großen Verbänden ablesen“, stellte Dr. Thiel fest.
„Wir sollten uns aber davor hüten, von den jungen Athleten im WM-Team Medaillen zu erwarten, unnötigen Erwartungsdruck auf sie auszuüben. Die müssen sich ja erst mal an die internationale Luft gewöhnen. Im Falle etablierter Athleten, die in Berlin aus unterschiedlichen Gründen – sei es Erkrankung, Verletzung, Schule, Studium oder berufliche Entwicklung – ihre tatsächlichen Möglichkeiten nicht voll ausschöpfen konnten, hoffe ich auf einen Leistungsschub während der direkten WM-Vorbereitung in den verbleibenden neun Wochen bis zum WM-Auftakt in Montreal“, sagte Dr. Christa Thiel. Zufriedenstellend äußerte sich die DSV-Präsidentin auch über die organisatorische Umsetzung der in dieser Form nie zuvor erlebten Größenordnung einer Deutschen Meisterschaft.
Hannovers Freistilstaffel zweitschnellste in der Welt
Berlin (pps) Die 4x100-m-Freistilstaffel der Wfr. 98 Hannover schwamm mit dem neuen DSV-Rekord von 3:17,94 Minuten die zweitbeste jemals in der Welt erzielte Zeit einer Vereinsstaffel! Nur unwesentlich schneller war 1999 ein US-Quartett der Longhorn Aquatics (3:17,65). Insgesamt sind bislang erst drei amerikanische Vereinsstaffeln unter 3:20 Minuten geblieben. Die Hannoveraner verbesserten mit Jens Schreiber, Stephan Kunzelmann, Thomas Rupprath und Lars Conrad die bereits 17 Jahre alte nationale Bestleistung des EOSC Offenbach (3:21,89), in deren Reihen damals Michael Groß stand, um fast vier Sekunden. Der Deutsche Rekord der Nationalstaffel steht seit der WM 2003 in Barcelona bei 3:15,98 Minuten.
In der Lagenstaffel (DSV-Rekord 3:42,99 ScW Berlin) greifen die Hannoveraner zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften erneut die Rekordmarke an.
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