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Presse 21.06.2006
PRESSEINFORMATION Nr. 3 cosmos pps
21. Juni 2006
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Örjan Madsen beeindruckt von den 100 m Freistil der Frauen
Berlin (schwimm-press) Das schnellste 100-m-Freistil-Finale der Frauen bei Deutschen Meisterschaften eröffnet dem DSV neue Perspektiven im Hinblick auf die Europameisterschaften in Budapest (26. Juli bis 6. August). „Wir können dort ganz vorne mitschwimmen“, stellte der neue DSV-Sportdirektor Örjan Madsen fest. Die Addition der vier Erstplazierten Britta Steffen (SG Neukölln Berlin/Deutscher Rekord in 54,29 Sekunden), Annika Liebs (SV Würzburg 05/54,71), Petra Dallmann (SV Nikar Heidelberg/54,85) und Daniela Götz (SSG Erlangen/55,00) ergibt 3:38,85 Minuten. „Zieht man die Reaktionszeiten für die Wechsel noch ab, kommen wir in die Nähe der 3:36,00 Minuten“; sagte Örjan Madsen. Der Europarekord der Deutschen steht seit vier Jahren bei genau dieser Zeit, der Weltrekord der Australierinnen bei 3:35,94 Minuten.x
Auch sonst zeigte sich der DSV-Sportdirektor Schwimmen mit dem Auftakt der 118. Deutschen Meisterschaften zufrieden. „Die 400 m Freistil der Männer waren gut, und was Helge Meeuw mit zwei Siegen über 50 m Rücken und 200 m Schmetterling gezeigt hat, war beeindruckend“, meinte der Norweger in Diensten des DSV. Zugleich kündigte er aber an, dass er seine konsequente Linie bereits bei der Nominierung für die EM verfolgen wird. „Wer die Norm nicht erfüllt hat, wird nicht starten. Auch werden wir keine Staffelschwimmer über Einzelstrecken melden.“ Madsen hat dabei die 100 m Freistil und die 100 m Brust der Männer im Auge. Über beide Strecken gab es in Berlin keine Norm-Erfüllung.
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PRESSEINFORMATION Nr. 2 cosmos pps
21. Juni 2006
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Deutscher Rekord über 100 m Freistil
Britta Steffen überrascht mit Potenzial zu mehr
Berlin (schwimm-press) Mit einem Deutschen Rekord über 100 m Freistil in 54,29 Sekunden überraschte Britta Steffen (SG Neukölln Berlin) zum Auftakt der 118. Deutschen Meisterschaften im Berlin. Nicht überrascht zeigte sich dagegen Trainer Norbert Warnatzsch, der die Leistung seines Schützlings für diesen Sommer erwartet hatte. „Sie hat sich ihre eigenen Gedanken gemacht, was man verbessern kann. Der Neuanfang mir ihr hat großen Spaß gemacht“, sagte der Coach, der schon Franziska van Almsick in die Weltklasse und zum Weltrekord über 200 m Freistil (1:56,64) geführt hatte.
Bereits zu dieser Zeit war Britta Steffen Trainingspartnerin von „FvA“ und galt im DSV als eine der Nachfolgerinnen der Welt- und Europameisterin. „Ich habe lange mit ihr zusammen trainiert und war ihr ebenbürtig, konnte aber im Wettkampf nie so richtig auf dem gleichen Niveau schwimmen“, meinte die 22 Jahre alte Studentin, die bereits vor sechs Jahren mit sechs Junioren-EM-Titeln für erste Schlagzeilen sorgte. „Seither war ich immer ein kleiner Schisser“ gestand sie, erkannte aber auch, dass „Franziska van Almsick oder Antje Buschschulte auch nur mit Wasser kochten“. Beide hielten bislang zusammen mit 54,39 Sekunden die DSV-Bestmarke.
„Mein Ziel sind die Olympischen Spiele 2008 in Peking“, erklärte Britta Steffen, die zwar bereits 2000 in Sydney und vier Jahre später in Athen zur deutschen Mannschaft zählte, über Einsätze in den Staffel-Vorläufen aber nicht hinaus kam. „Sie hat hier einen großen Sprung nach vorne gemacht und muss nun ihre erzielte Zeit stabilisieren“, warnte Norbert Warnatzsch vor zu großen Erwartungen bei der EM in Budapest. Mit ihrer Berliner Rekordzeit liegt Britta Steffen in der aktuellen Weltrangliste auf Platz vier – hinter drei Australierinnen…
„Ich hoffe, dass der berühmte Knoten bei ihr geplatzt ist“, zeigte sich Örjan Madsen ebenfalls überrascht. „Aber mir war stets klar, dass sie über ein großes Potenzial verfügt“, lobte der DSV-Sportdirektor Schwimmen die Berlinerin, die bei der EM in der ungarischen Hauptstadt nun zum ersten Mal beim jährlichen internationalen Top-Ereignis in einem Einzelrennen an den Start gehen wird. Bei den Deutschen Meisterschaften wird sie noch über 50 m („der Deutsche Rekord von 24,72 Sekunden dürfte da nicht fallen“) und 200 m Freistil antreten.
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PRESSEINFORMATION Nr. 1 cosmos pps
21. Juni 2006
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Theloke-Comeback nach Kapselriss geplatzt
Berlin (schwimm-press) Geplatzt ist das Comeback von Stev Theloke bei den 118. Deutschen Meisterschaften in Berlin. Der 28-jährige Chemnitzer startete zwar am Dienstag nachmittag noch im Vorlauf über 50 m Rücken und qualifizierte sich als Vierter auch für das Finale am Mittwoch. Dieses wird nun jedoch ohne den WM-Dritten von 1998 stattfinden. Nach Schmerzen im rechten Sprunggelenk fuhr der 17-fache Deutsche Meister am Dienstagabend noch ins Krankenhaus, wo ein Kapselriss im rechten Sprunggelenk festgestellt wurde. „Die Sehne ist vermutlich auch noch betroffen“, ergänzte der sichtlich enttäuschte Theloke.
„Der Heilungsprozess kann bis zu sechs Wochen dauern. Die Ärzte haben mir auf jeden Fall sieben Tage vollkommene Ruhe verordnet“, erklärte Theloke selbst. Sein internationales Comeback ist damit für diese Saison auf jeden Fall ad acta gelegt. Die Deutschen Meisterschaften in Berlin sind alleinige Qualifikation für die EM in Budapest (26. Juli bis 6. August).
Mehlhorn kann halbes Dutzend voll machen
Berlin (schwimm-press) Zuletzt fünf Mal in Folge konnte Annika Mehlhorn (SG/ACT Baunatal) bei Deutschen Meisterschaften auf der Langbahn über 200 m Schmetterling triumphieren. Mit einem Sieg im Finale am Mittwoch bei den 118. nationale Titelkämpfen könnte die 22-jährige Vize-Weltmeisterin von 2001 demnach das „halbe Dutzend“ auf dieser Strecke voll machen. Für Annika Mehlhorn wäre es der insgesamt 37. DM-Titel.
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