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Presse 23.06.2006
PRESSEINFORMATION Nr. 3 cosmos pps
23. Juni 2006
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Rupprath: „Ich habe noch ein paar Jahre vor mir“
Berlin (schwimm-press) Auch nach dem dritten Rennen ohne DM-Titel will der Rostocker Thomas Rupprath den „Kopf noch lange nicht in den Sand stecken“. „Ich bin erst im November 2005 zu Caren Mahn nach Rostock gewechselt. Da kann man noch keine großen Ergebnisse erwarten. In diesem Jahr haben ich erst mein zweites Höhentrainingslager in den sieben Jahren absolviert. Vielleicht hatte ich im Anschluss mit nur zwei Wochen zu wenig Zeit, mich zu erholen“, erklärt der Weltrekordler über 50 m Rücken, der nach wie vor „Freude am Sport hat“. Mit 29 Jahren steht der 62-malige Deutsche Meister zwar nicht mehr am Anfang seiner Karriere, hat aber nach eigenen Aussage noch ein paar Jahre vor sich.
Örjan Madsen: „Einige Leute nicht voreilig abschreiben“
Berlin (schwimm-press) Nach dem EM-Aus von Vize-Weltmeisterin Anne Poleska (SG Essen) und den bislang erfolglosen Versuchen von Thomas Rupprath (Wfr. 98 Hannover), sich für die kontinentalen Titelkämpfe in Budapest (26. Juli bis 6. August) zu qualifizieren, stellt sich DSV-Sportdirektor Dr. Örjan Madsen hinter die Athleten: „Wir sollten nicht den Fehler begehen, diese Leute voreilig abzuschreiben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich Anne und Thomas wie Profis auf Peking vorbereiten und letztendlich auch im Olympia-Team stehen werden.“
Großes Lob zollte Madsen Annika Liebs (SV Würzburg 05), die in 1:57,56 Minuten nicht nur souverän Deutsche Meisterin über 200 m Freistil wurde, sondern auch nur um 92 Hunderstelsekunden am Weltrekord von Franziska van Almsick vorbei schwamm. „Neben Annika waren noch weitere drei, vier Schwimmerinnen sehr schnell. Das lässt auch auf eine gute 4x200-m-Freistilstaffel in Budapest hoffen.“
Fraglich bleibt hingegen die Meldung einer 4x100-m-Langestaffel bei den Männern. „Ich muss erst einmal in Ruhe die 100-m-Einzelzeiten addieren. Erst dann kann ich sagen, ob es sich lohnt, die Lagenstaffel bei der EM an den Start zu schicken.“
Warnecke kündigt Weltrekord an
Berlin (schwimm-press) Nach seinem zehnten DM-Titel in Folge über 50 m Brust kündigte Weltmeister Mark Warnecke (SG Essen) bereits neue Höchstleistungen an. „Bei der EM in Budapest werde ich nicht starten. Aber bei den Deutschen Wintermeisterschaften im November werde ich wieder angreifen“, erklärte der 36-jährige Arzt und Jungunternehmer bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. „Im Winter will ich den Weltrekord über 50 m Brust auf der Langbahn angreifen“, gibt sich Warnecke angriffslustig.
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PRESSEINFORMATION Nr. 2 cosmos pps
23. Juni 2006
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Annika Liebs – eine „Spätberufene“ des Schwimmsport
Berlin (schwimm-press) Annika Liebs darf man getrost zu den „Spätberufenen“ im deutschen Schwimmsport rechnen. Mit 26 Jahren marschiert die Studentin (Lehramt) aus Würzburg jetzt mit Riesenschritten in die vorderste Reihe der internationalen Spitzenklasse. 1:57,56 Minuten über 200 m Freistil - so schnell war nach Franziska van Almsick keine mehr im DSV. Eine Hundertstelsekunde schneller war vor genau 20 Jahren noch Heike Friedrich für die DDR. Annika Liebs schob sich damit auf Rang drei der aktuellen Weltrangliste und auf Platz zwölf der „Besten aller Zeiten“. Vom Weltrekord der Franziska van Almsick trennt sie noch eine knappe Sekunde. „Das ist aber noch einmal ein Quanten-Sprung. Daran denke ich überhaupt nicht“, gibt sich die Dritte der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in diesem Frühjahr in Schanghai zurückhaltend, wie es ihrem Naturell entspricht. „Man darf von mir nicht erwarten, dass ich weiter derartige Leistungssprünge mache. Aber ich weiß, dass ich bei der EM in Budapest durchaus eine Medaillen-Chance habe, wenn ich meine Leistungen stabilisieren kann.“ Großes Gewicht in ihren sportlichen Ambitionen legt Annika Liebs im Hinblick auf Budapest auf die beiden Freistilstaffeln des DSV, die beide in der Addition der ersten Vier von Berlin auf Höhe des Deutschen Rekordes liegen.
Das Geheimnis ihrer relativ späten „Leistungs-Explosion“? – „Gar kein Geheimnis. Ich habe mein Training vor eineinhalb Jahren etwas umgestellt, seitdem mehr Landtraining betrieben. Auch mental bin ich wohl stärker geworden.“
Meeuw hat Rupprath noch längst nicht abgeschrieben
Berlin (schwimm-press) „Ich habe mich an Thomas hoch gezogen und ihn noch lange nicht abgeschrieben“, erklärte Helge Meeuw (SC Wiesbaden 1911) nach seinem vierten DM-Titel über 100 m Schmetterling in Berlin. „Beim nächsten Mal wird Thomas wieder vorne mit dabei sein. Da bin ich mir ganz sicher“, so Meeuw weiter.
Seine gute Form führt der 21-jährige zweifache Kurzbahn-WM Dritte (50 und 100 m Rücken) vor allem auf seine enorme Steigerung seines Trainingspensums in seiner Trainingsgruppe in Frankfurt zurück. „Ich bin mit meiner Situation in Frankfurt sehr zufrieden, kann mein Praktikum in einem Krankenhaus gut mit dem Training verbinden und hoffe, ab Herbst einen Studienplatz in Medizin zu bekommen“, so Meeuw, der in diesem Jahr rund 1600 Trainings-Kilometer auf dem Programm hat. Zum Vergleich: In der Olympischen Saison 2004 legte der Sohn von Jutta Weber, Olympia-Dritte 1972 über 4x100 m und erste bundesdeutsche 100-m-Freistilschwimmerin unter einer Minute, und Vater Folkert Meeuw, dreimaliger Staffel-Europameister, Olympia-Finalist 1968 und 1972 über 200 m Schmetterling, rund 1200 Kilometer im Wasser zurück. Im vergangenen Jahr waren es hingegen nur knapp 1000 Kilometer.
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PRESSEINFORMATION Nr. 1 cosmos pps
23. Juni 2006
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Warnecke kann die „Zehn“ komplett machen
Berlin (schwimm-press) Seit 1990 ist Weltmeister Mark Warnecke über 50 m Brust bei nationalen Titelkämpfen ungeschlagen, gewann bereits neun Mal in Folge (zwischen 1992 und 1998 gehörten die 50 m Brust nicht zum DM-Programm) und will in Berlin die „Zehn“ komplett machen. Ambitionen auf einen Start bei den Europameisterschaften in Budapest (26. Juli bis 6. August) hegt der Arzt und Jung-Unternehmer aber nicht, hatte sich der 30-malige Deutsche Meister (Kurz- und Langbahn) in den vergangenen Monaten doch mehr um seine berufliche Zukunft als um den Schwimmsport bemüht.
Liebs weiter im Aufwärtstrend
Berlin (schwimm-press) Zweimal war die Würzburgerin Annika Liebs in diesem Jahr auf der 50-m-Bahn über 200 m Freistil bereits unter 1:59 Minuten geblieben, steigerte ihre persönliche Bestzeit auf 1:58,52 Minuten und erzielte damit auf dieser Strecke die bislang beste Leistung einer deutschen Schwimmerin in der Ära nach Franziska van Almsick.
Im Vorlauf über 200 m Freistil bei den 118. Deutschen Meisterschaften in Berlin legte die Dritte der Kurzbahn-Weltmeisterschaften von Schanghai am Donnerstagabend noch einen drauf, schwamm in 1:58,19 Minuten die schnellste Vorlaufzeit. Zum Weltrekord von Franziska von Almsick fehlen jetzt noch 1,55 Sekunden…
Vierter DM-Titel für Helge Meeuw ?
Berlin (schwimm-press) Drei Starts – drei Siege. So lautet die eindrucksvolle Bilanz von Helge Meeuw (SC Wiesbaden 1911) bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Am Freitag absolviert der 21-jährige zweifache Kurzbahn-WM Dritte (50 und 100 m Rücken) über 100 m Schmetterling nun sein viertes Finale. Im vergangenen Jahr konnte er auf dieser Strecke Seriensieger Thomas Rupprath (Wfr. 98 Hannover), der in Berlin immer noch auf seinen ersten DM-Titel wartet, erstmals vom Thron stürzen.
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