Presse 24.06.2006
PRESSEINFORMATION Nr. 3 cosmos pps
24. Juni 2006
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Helge Meeuw mit Chancen auf einen „Six Pack“
Berlin (schwimm-press) Mit bereits vier Titeln ist Helge Meeuw (SC Wiesbaden) der bislang erfolgreichste Teilnehmer bei den 118. Deutschen Meisterschaften in Berlin, hat aber noch die Chance auf einen „Six Pack“. Neben dem Finale über 200 m Rücken am Samstag hat der 21 Jahre alte WM-Dritte auf der Kurzbahn von Schanghai über 50 und 100 m Rücken noch die 400 m Lagen in seinem Berliner Programm. Die Entscheidung über diese Strecke findet am Sonntag statt.
Mit sechs Titeln könnte sich der Filius der ehemaligen Weltklassenschwimmer Folkert und Jutta (geborene Weber) Meeuw in die Geschichtsbücher des DSV eintragen. Bislang gelang es noch keinem Schwimmer, mehr als fünf Einzeltitel bei einer Deutschen Meisterschaft zu ergattern. Dies gelang in jüngster Vergangenheit allein Thomas Rupprath (SV Wasserfreunde 98 Hannover) zwischen 2000 und 2005 sechsmal auf der Kurzbahn, Annika Mehlhorn (SG ACT/Baunatal) 2000 ebenfalls auf der Kurzbahn – auf der Langbahn allerdings noch keinem Schwimmer!
Helge Meeuw siegte bislang in Berlin über 50 m (25,32) und 100 m Rücken (54,23) sowie 100 m (53,29) und 200 m Schmetterling (1:57,31). Mit Ausnahme der 100 m Schmetterling unterbot er zudem auf den anderen drei Strecken die Richtzeit des DSV für die Europameisterschaften in Budapest (26. Juli bis 6. August).
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PRESSEINFORMATION Nr. 2 cosmos pps
24. Juni 2006
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Deutschlands Freistil-Staffel-Schwimmerinnen weltklassereif
Berlin (schwimm-press) Nicht nur über 100 m Freistil sorgten die deutschen Frauen bei den 118. Deutschen Meisterschaften in Berlin für weltklassereife Leistungen, die dem 4x100-m-Quartett für die Europameisterschaften in Budapest (26. Juli bis 6. August) gute Perspektiven auf eine Medaille, ja sogar auf den Titel eröffnen. Auch über 200 m Freistil unterstrichen die Teilnehmerinnen ihre starke Form.
Die Addition der Zeiten der vier Erstplazierten Annika Liebs (SV Würzburg 05/1:57,56), Britta Steffen (SG Neukölln Berlin/1:59,54), Daniela Samulski (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/ Dormagen/1:59,67) und Petra Dallmann (SV Nikar Heidelberg/1:59,97) würde eine Gesamtzeit von 7:56,64 Minuten ergeben. „Dann kann man für die Wechsel noch rund zwei Sekunden abziehen“, rechnete DSV-Sportdirektor Örjan Madsen vor.
Der Weltrekord der USA steht zwar bei 7:53,42 Minuten, aber der Europarekord von 7:55,47 Minuten wäre im Bereich des Möglichen. Der ist gleichzeitig auch Deutscher Rekord, wird von einer DDR-Staffel seit dem 18. August 1987 gehalten und ist damit zugleich der älteste Europarekord bei den Frauen auf der 50-m-Bahn.
Die Siegerleistung von Annika Liebs im Finale von Berlin ist die schnellste Zeit überhaupt, die je bei Deutschen Meisterschaften erzielt wurde. Auch unterboten noch nie in der Geschichte dieser Titelkämpfe gleich vier Schwimmerinnen die magische „Schallmauer“ von zwei Minuten. Franziska van Almsick hält seit fast vier Jahren mit 1:56,64 Minuten den Weltrekord über diese Strecke.
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PRESSEINFORMATION Nr. 1 cosmos pps
24. Juni 2006
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Rupprath verzichtet auf 50 m Schmetterling
Berlin (schwimm-press) Weltrekordler Thomas Rupprath (Wfr. 98 Hannover) hat nach drei dritten Plätzen und damit auch drei vergeblichen Versuchen, sich für die Europameisterschaften in Budapest zu qualifizieren, auf einen Start im Finale am Samstag über 50 m Schmetterling bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin verzichtet. Der 29-jährige Rostocker hatte diese Strecke in den vergangenen Jahren nach Belieben beherrscht, gewann sieben Titel in Folge.
Rupprath, der damit erstmals seit 1998 eine nationale Meisterschaft ohne Titel beendet, will sich nun akribisch auf die kommende Wintersaison mit den Deutschen Wintermeisterschaften (22. bis 26. November) als Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Melbourne (18. März bis 1. April 2007) vorbereiten.
Melzer „Trainer des Jahres“
Berlin (schwimm-press) Horst Melzer (SG Essen) wird am Samstag vor dem Finalabschnitt als „Trainer des Jahres“ durch die Deutsche Schwimmtrainer Vereinigung (DSTV) bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin geehrt. Die DSTV sprach ihm die Auszeichnung aufgrund der WM-Erfolge von Mark Warnecke (Gold 50 m Brust) und Anne Poleska (Silber 200 m Brust) in Montreal zu. Für den Nachwuchsbereich kürte die DSTV Gerold Seifert (TG Biberach) zum „Trainer des Jahres“. Seifert führte Steffen Deibler 2005 zum siebenfachen Medaillengewinner (viermal Gold) bei den Junioren-Europameisterschaften in Budapest.
Vier Schwimmer aus der Nationalmannschaft verabschiedet
Berlin (pps) DSV-Präsidentin Dr. Christa Thiel verabschiedet am Samstag vier langjährige Mitglieder aus der Nationalmannschaft: die zweimalige 800-m-Freistil-Europameisterin Jana Henke vom OSC Potsdam, Torsten Spanneberg, u.a. Vize-Europameister 1995 über 100 m Freistil, den sechsmaligen Deutschen Meister Jochen Hanz und Moritz Zimmer (alle SG Neukölln Berlin), 2002 Vize-Europameister mit der 4x200-m-Freistilstaffel. Jana Henke stand 15 Jahre in der DSV-Nationalmannschaft.
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DSV-BILANZ-PRESSEKONFERENZ mit DSV-Sportdirektor Dr. Örjan Madsen
am SAMSTAG, 24. JUNI direkt im Anschluss an die Finals der offenen Klasse
Im Anschluss an die Bilanz-Pressekonferenz steht DSV-Präsidentin Dr. Christa Thiel
für Pressegespräche zur Verfügung
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