Presse 25.06.2006
PRESSEINFORMATION Nr. 3 cosmos pps
25. Juni 2006
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Meeuw zum Abschluss noch mal Europarekord
Berlin (schwimm-press) Als Startschwimmer der 4x100-mLagen-Staffel seines Vereins SC Wiesbaden 1911 stellte Helge Meeuw zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften noch einmal einen Europarekord auf. Der 21-Jährige schwamm die 100 m Rücken in 53,46 Sekunden und blieb damit erheblich unter der alten Bestleistung des Russen Arkadi Wjatschanin (53,92) aus dem Jahr 2003 und ebenso unter der nationalen Bestmarke von Steffen Driesen (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen) in 54,17 Sekunden, ebenfalls aus dem Jahr 2003. Den aktuellen Weltrekord hält seit dem Vorjahr der amerikanische Olympiasieger und Weltmeister Aaron Peirsol (53,17).
Meeuw war am Donnerstag in 54,23 Sekunden Deutscher Meister im Einzelrennen über 100 m Rücken geworden. Am Samstag hatte er über 200 m Rücken in 1:56,34 Minuten den ersten Europarekord seiner Laufbahn geschwommen. In Berlin war er fünffacher Einzelsieger geworden.
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PRESSEINFORMATION Nr. 2 cosmos pps
25. Juni 2006
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Örjan Madsen: „Voraussichtlich 28 Aktive für EM“
Berlin (schwimm-press) Vor dem Abschlusstag der 118. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin hatten bereits 25 Athleten (davon zehn für die Staffeln) das Ticket für die Europameisterschaften in Budapest (26. Juli bis 6. August) gelöst. „Am Ende werden wir voraussichtlich eine Mannschaft mit 28 Teilnehmern haben“, sagte Örjan Madsen.
Der DSV-Sportdirektor zeigte sich mit den Leistungen bei den nationalen Titelkämpfen in der deutschen Hauptstadt zufrieden. „Wir haben drei Frauen, deren Leistungen in Europa Spitze sind und die uns Hoffnungen machen“, zollte er vor allen Annika Liebs (SV Würzburg 05), Britta Steffen (SG Neukölln Berlin) und Janine Pietsch (SC Delphin Ingolstadt) großes Lob für deren Vorstellung bei den Berliner Meisterschaften. „Wenn sie ihre Leistungen bis Budapest stabilisieren, werden sie eine gute EM schwimmen.“
Bei den Männern war Helge Meeuw (SC Wiesbaden) der herausragende Teilnehmer der Titelkämpfe. „Er hat sich bestens präsentiert und auch mich mit seinem Europarekord von 1:56,34 Minuten über 200 m Rücken überrascht“, gab Örjan Madsen zu. „Mit den hier erzielten Leistungen kann er auch bei der EM ganz vorne mitmischen“, meinte der Teamchef. Zugleich stellte er fest, dass der 21 Jahre künftige Medizinstudent mit dem Druck auf internationaler Ebene durchaus umgehen kann. „Dies hat er unter anderem bei der Kurzbahn-WM in Schanghai bewiesen“. Dort hatte Helge Meeuw über 50 und 100 m Rücken Bronze gewonnen. Bei der EM in Budapest wird Meeuw voraussichtlich über 100 und 200 m Rücken sowie 200 m Schmetterling an den Start gehen, kündigte Madsen an.
Für den 60 Jahre alten Norweger war dies zugleich die Bestätigung, dass es durchaus möglich sei „zu ungewohnten Zeiten auch gute Leistungen zu bringen“. Der Teamchef lobte nicht nur die Aktiven, sondern auch deren Trainer, die sich auf den erstmals bei Deutschen Meisterschaften veränderten Zeitplan mit Endläufen um die Mittagszeit „hervorragend eingestellt“ hätten.
Zudem forderte er, dass sich die Aktiven „grundsätzlich daran gewöhnen müssen, bei den Top-Ereignissen fit zu sein“. Dazu zählte er auch die Deutschen Meisterschaften in Berlin. „Diese Einstellung müssen wir erwarten, denn es gibt keine zweite Möglichkeit, sich für die EM zu qualifizieren. Deshalb müssen wir uns auch an die von uns aufgestellten Normen halten.“
Im Anschluss an die EM in fünf Wochen will Örjan Madsen auch sein „Top Team 2008“ benennen, das bis zu Olympischen Spielen 2008 in Peking vorrangig gefördert werden soll. „Voraussetzung für eine Aufnahme sind vor allem die Leistungen in diesem Jahr und die Entwicklungsperspektiven“, kündigte er an.
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PRESSEINFORMATION Nr. 1 cosmos pps
25. Juni 2006
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Dr. Christa Thiel kündigt verstärkte Förderung für Athleten an
Berlin (schwimm-press) Um das von DSV-Sportdirektor Örjan Madsen iniziierte Projekt „Weltklasse 2008“ zu fördern, sagte Dr. Christa Thiel (Wiesbaden) die „volle Unterstützung des Verbandes“ zu. „Anders können keine Erfolge auf Weltklasse-Niveau erzielt werden“, erklärte die DSV-Präsidentin am Rande der 118. Deutschen Meisterschaften in Berlin. Zudem will der Verband vermehrt eine sehr individuelle Förderung seiner Athleten vorsehen. „Nicht nur im Schwimmen, sondern in allen Disziplinen“, sagte Dr. Christa Thiel. Unter anderem ist daran gedacht, Privatlehrer in Trainingslager mitzunehmen. Gleichzeitig bestätigte sie, dass die Finanzierung für das Projekt „Weltklasse 2008“ gesichert sei.
„Keine günstigen Zeiten“ für Olympia-Finals
Berlin (schwimm-press) Die Anfangszeiten der Endläufe im Schwimmen bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking sollen nach Absprache zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee IOC und den wichtigsten Fernsehanstalten weltweit im August dieses Jahres festgelegt werden. Anlass für entsprechende Gespräche ist ein Antrag des US-amerikanischen TV-Senders NBC, die Finals um 10.00 Uhr Ortszeit auszutragen. Diese könnten dann zur sogenannten „Primetime“ am Abend in den USA gesendet werden.
In Mitteleuropa und damit auch in Deutschland wäre es dann 4.00 Uhr in der Nacht. „Dies wären für uns und unsere Partner keine günstigen Zeiten“, erklärte DSV-Präsidentin Dr. Christa Thiel (Wiesbaden) am Rande der 118. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin. Dagegen sollen die Entscheidungen im Wasserspringen bei Olympia auf chinesischen Wunsch in Peking am Abend ausgetragen werden. In Deutschland wäre es dann später Nachmittag. Die Zeitdifferenz beträgt minus sechs Stunden.
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